Trauer - Arbeit der Seele

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TRAUER - ARBEIT DER SEELE

HERZ DER FINSTERNIS
KALT WIE DAS ALL
TICKENDE ZEIT
ICH MÖCHTE EIN WARMES FELL SPINNEN
AUS MEINEM LEID
ERSTICKT IN TRÄNEN
VERBLUTET DAS HERZ
TIEFSCHWARZES SEHNEN
REISST MICH HÖLLENWÄRTS
Irene

rainbows
Fotos aus Ingrids Welt

ABSCHIED NEHMEN, gehört zum Leben.
Damit der Mensch diese tiefschwarze Zeit übersteht, muß er seinen quälenden Schmerz überwinden.
Wenn sich das dunkle Tuch der Trauer über sein Unglück breitet, hat der Leidende die Chance, seine Qualen Schritt für Schritt zu durchschreiten. Durch seine finstersten Alpträume hindurch, macht es die Trauer dem Menschen möglich, wieder heil zu werden.
Trauer ist nicht krank machend, sie ist ein GESUNDHEITSFÖRDERNDER Prozess, welcher durchgangen werden muss. 

Cluster zum Thema Trauer:

Verzweiflung, Erstarrung, Sterben, Scheiden, Tod, Trennung, Arbeitsplatzverlust, Krankheit, Schwachsein, Klage, Vollendet, Einsamkeit, Wohnungswechsel, Ergeben, Furcht, Veränderung, Geborgen, Glaube, Sehnsucht, Erinnerung, Wehmut, Verwandlung, Wut, Verlust, Schreien, Hass, Hoffnung, Hoffnungslos, Gewissheit, Abschied, Liebe, Wunde, Verwundung, Krankenhaus, Begräbnis, Friedhof, Grab, Scheidung, Verlassen, Betrügen, In die Irre geführt, Dunkelheit, Vertrauenslos, Verhandlung,.............................   

Theoretisch wissen wir, dass Trauer in Phasen verläuft. Wenn man den Prozess von außen betrachtet, kann man eine solche Entwicklung sehen. Steckt man jedoch mittendrin, fühlt es sich ganz anders an. Wechselhaft. Chaotisch. Erschreckend, ohne Sinn, ohne Struktur, einfach abgrundhaft und dunkel. (zit.Tränen, Wasser, Feuer, Herz, Antje Uffmann, Kreuz Verlag, Seite 4)

Die Autorin vergleicht die Trauerzeit mit einer Pilgerreise durch die Wüste.

Wer dort unterwegs ist, braucht Wasser, Schutz und Nahrung. Um weitergehen zu können, müssen wir in der Wüste Oasen finden. Die Autorin zeigt in ihrem Buch viele solcher Oasen auf, deswegen kann ich dieses Werk jeden Menschen, welcher sich in der Krise der Trauer befindet wärmstens empfehlen.

Wie das Wasser in der Wüste sind Tränen in der Einsamkeit der Trauer notwendig, um zu überleben. Es gibt keinen Grund sich seiner Tränen zu schämen. Auch wenn Mitmenschen sagen:" Nun hat es aber lange genug gedauert! Man solle sich wieder dem Leben zuwenden!" Oder eigene inneren Stimmen flüstern:" Nun heul doch nicht schon wieder! Das ist nicht mehr normal!" Uns fehlen Stimmen, die sagen: " JA, DAS IST NORMAL!" (vgl. Tränen, Wasser, Feuer, Herz, Antje Uffmann, Kreuz Verlag, Seite 1; Das Buch von Antje Uffmann wurde neu verlegt: „Mit meiner Trauer weitergehen“ www.wuivenkraft.de;)